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Unsere Autor*innen
Bernhard Reicher

Bernhard Reicher ist Schriftsteller, Chefredakteur des Phantastik-Magazins Visionarium und praktizierender Magier.

Bernhard Reicher wurde in eine spirituelle und künstlerische Familientradition hineingeboren; in mindestens vierter Generation sind diese Fähigkeiten nun auch bei ihm ausgeprägt. Seit seiner Kindheit hatte er vielfältige Kontakte zu Medien, Heilern, spirituellen Lehrern, Schamanen und unterschiedlichen magischen Gruppierungen. Auf Reisen im Inneren und Äußeren, durch Ausbildungen und Initiationserlebnisse entwickelte er einen individuellen, sehr pragmatischen und humorvollen Zugang zur Magie.

Webseite-URL: http://www.bernhardreicher.at/

Warum der Wald verzaubert ist

Manchmal, wenn man den Ruf aus unsichtbaren Welten zu oft überhört hat, scheint man sich verlieren zu müssen, um sich wieder zu finden. Und erfahrungsgemäß eignet sich ein Waldspaziergang besonders gut dafür: Dort, wo die Grenzen zwischen Ich-Bewusstsein und Naturerleben verschwimmen, kann Magie wieder unverhofft zu neuem Leben erweckt werden. Ein persönlicher Bericht über den Ruf des Bussards, die Erinnerungen des genius loci und die Wechselwirkung zwischen Dichtkunst und Realität.

Volkmar Kuhnle

Volkmar Kuhnle ist Astrophysiker, Schriftsteller und Journalist.

Volkmar Kuhnle, Jahrgang 1964, ist Astrophysiker und arbeitet als Berater im EDV-Bereich. Er beschäftigt sich bereits seit seiner Kindheit mit Naturwissenschaft und phantastischer Literatur. In seiner Freizeit verfasst er ansonsten Rezensionen und Sachartikel für das Fantasy-Jahrbuch „Magira“ sowie für die Webseiten homomagi.de und darkweb.de. Darüber hinaus ist er Autor des „Gothic-Lexikons“ (1999). Seit ein paar Jahren verfasst er auch Fiktives.

Seine erste publizierte Kurzgeschichte "Der Lauf des Gletschers" erschien Ende Februar 2008 in der Anthologie "Naturgewalten". Außerdem gewann Volkmar Kuhnle im Oktober 2011 den Island-Schreibwettbewerb des Autorenportals bilandia.de mit der Geschichte "Die drei Raben". Weitere Stories und Romane aus den Bereichen SF und Steampunk sind in Vorbereitung.

Volkmars weiteren Hobbies sind Musik, Rollenspiele, FOLLOW, Schlaraffia, Kino und die Beschäftigung mit Dinosauriern und ihren modernen Nachfahren.

Autorenfoto: MOGO-FOTO Isabell Jasnau

Webseite-URL: http://www.volkmar-kuhnle.de

Davon geht die Welt nicht unter – oder doch? (Teil 3 von 3)

Es ist eine Binsenweisheit: Unsere Welt gibt es nicht schon ewig, sie ist einst entstanden. Wenn man diese Erkenntnis weiterdenkt, kommt man zu der Frage: Muss die Welt dann eines Tages nicht wieder vergehen? Den letzten Teil der Artikelreihe widmen wir dem Problem, wie man ein heidnisches und ein naturwissenschaftliches Weltbild unter einen Hut bekommen kann. Welche Lehren können wir aus dem, was wir hier im Kessel über den Weltuntergang erfahren haben, ziehen?

Davon geht doch die Welt nicht unter – oder doch? Teil 2 von 3

Der Weltuntergang hat schon früher viele Menschen beschäftigt und tut es auch heute noch. Im ersten Teil dieser Artikelreihe ging es um heidnische Vorstellungen zum Thema Weltuntergang. Nun wenden wir den Blick der naturwissenschaftlichen Seite zu, befassen uns mit verschiedenen Szenarien wie Supervulkanen, Kometeneinschlägen, Gammablitzen und anderen Dingen, die uns ganz konkret den Garaus machen könnten.

Davon geht doch die Welt nicht unter – oder doch? Teil 1 von 3

Es ist eine Binsenweisheit : Unsere Welt gab es nicht ewig, sie ist einst entstanden. Wenn man diese Erkenntnis weiterdenkt, kommt man zu der Frage: Muss die Welt dann eines Tages nicht wieder vergehen? In zwei Teilen näheren wir uns dieser Frage und sehen uns zunächst an, welche Antworten die germanischen Göttermythen sowie buddhistische und hinduistische Texte zu bieten haben.

Yr Wyddfa

Yr Wyddfa geht seit über 20 Jahren den druidischen Weg.

Yr Wyddfa ist sehr naturnah auf einem Bauernhof groß geworden und hat über diese Nähe zur Natur nicht nur in die Tiermedizin, sondern auch ins Heidentum gefunden. Seit über 20 Jahren geht er den druidischen Weg nach White Oak und OBOD, aber mit kritischem Blick in die Archäologie. Er sucht stetig nach Wegen, die Toleranz in der Religion zu fördern, den Glauben in dieser Welt lebbar zu machen und ist leidenschaftlicher Lehrer und Schüler im modernen Druidentum.

Webseite-URL: http://www.facebook.de/yr.wyddfa

Kurzgeschichte: Auf der Flucht

Stefan versteht sich durch und durch als germanischer Heide und guter Deutscher. Er geht wählen, damit endlich mal eine gute Partei den Flüchtlingsstrom in Deutschland einschränkt. Doch dann läuft plötzlich irgendetwas extrem schief. Politik war immer weit weg und fernab seiner Realität. Dass sie plötzlich so unmittelbar in sein Leben eingreifen könnte, hätte er nie für möglich gehalten. Es bleibt ihm nichts übrig als zu handeln – und zwar schnell!

Bianca Carina

Bianca Carina ist Inhaberin des Ladens „Phoebes Hexenstube“ in Berlin und als Künstlerin tätig.

Bianca Wertheimer kam als ältestes von insgesamt 5 Kindern einer klassischen Patchworkfamilie in Berlin zur Welt und übernahm früh eine Art Ratgeber-Rolle an der Seite ihrer Mutter, die auch ihren späteren Lebensweg entscheidend veränderte. Im Alter von 14 Jahren erkannte sie, dass sie die Antworten, die sie als Teenager suchte, nicht in klassischen Buchreligionen fand, und begann als freie Hexe zu praktizieren. Dies tat Bianca viele Jahre allein, bis sie in ihrem Partner und Ehemann einen Gleichgesinnten fand und durch ihn in Kontakt zu anderen Heiden kam. Kurz vor ihrer Hochzeit entdeckte sie dann ihre eigentliche spirituelle Bestimmung in den Schriften von Philip Carr-Gomm und begann in Glastonbury ihre Druidenausbildung. Inzwischen organisiert sie gemeinsam mit dem Barden Urs Barth eine Seedgroup des Orders of Bards, Ovates and Druids in Berlin und steht in ihrem Hexenladen ihren Kunden auch regelmäßig als Ratgeberin und Priesterin zur Seite.

Webseite-URL: http://phoebes-hexenstube.de/

Ritual: Ashes-to-Ashes

Immer wieder kommen wir an einen Punkt in unserem Leben, an dem wir das Gefühl haben, Altes „loslassen“ zu müssen um weiter zu kommen oder etwas Neues beginnen zu können. Dafür ist dieses Ritual gedacht. Es soll dabei unterstützen, diese Übergänge bewusst zu erleben und leichter zu gestalten.

Richy Mercy

Mercedes Reichmann, Richy Mercy, ist Schriftstellerin, Regisseurin und Geschäftsfrau im kreativen Bereich. Und außerdem eine begeisterte Hexe.

Mercedes Reichmann ist dem kreativen Schaffen bereits seit frühester Kindheit verfallen. Inspiriert von jeher von vielen großartigen Mentoren und Lehrern, fing sie bereits als junges Mädchen mit dem Schreiben und Ersinnen eigener Projekte an. Eine erste Fotoausstellung knüpfe an das Organisieren von Konzerten und Kultur-Veranstaltungen an, darauf folgte ihr erstes Drehbuch „Across the Mile“, das sie als Co-Autorin gemeinsam mit dem Regisseur als Kinoprojekt im Jahr 2012 verwirklichte. In den letzten Jahren arbeitete sie vermehrt im Blogging-Bereich und ist nun wieder bereit für neue Abenteuer, was kreative Umsetzung und neue Projekte wie auch Kooperationen angeht.

Webseite-URL: http://www.facebook.com/RichyMercyProductions/

Künstler*innen im Interview: Beate Helene Reither

Beate Reither ist die Künstlerin und hat eines ihrer Kunstwerke in der zweiten Ausgabe des Kessels gezeigt. Wir haben mit Ihr über sich selbst und das Projekt „Herzenskunst“ gesprochen.

Künstler*innen im Interview: Bianca Carina

Spirituell sein und gleichzeitig Geschäftsfrau und Künstlerin mit praktischer Organisationsfähigkeit – das ist kein Widerspruch, sondern gelebter Alltag. Für die eigenen Prioritäten muss Raum geschaffen werden, auch wenn es nicht immer leicht ist. Es geht darum, mit Achtsamkeit all dem, was einem wirklich wichtig ist, zu begegnen und es umzusetzen.

Claudia Nymphenkuss

Claudia Nymphenkuss ist eine Reclaiming-Hexe und schreibt in ihrem Blog über verschiedene Aspekte des Hexentums.

Claudia Nymphenkuss ist Mutter, Liebende und Freundin, eine Wegzeigerin, Streitschlichterin und Lehrende, eine Geschichtenerzählerin, tröstende Zuhörerin und leidenschaftliche Gärtnerin.
Sie liebt ihre Familie und Freunde, seien sie nah oder fern, packende Geschichten in Wort, Schrift und Bild und das Leben in seiner ganzen reichen Vielfalt.
Sie hat die Vision von einer freien und gerechten Gesellschaft, große Demut vor der unendlichen Größe des Lebens und unglaubliches Glück, so reich gesegnet zu sein.

Webseite-URL: http://nymphenkuss.wordpress.com/

Naturspiritualität – mehr als nur ein Kunstwort

Für Claudia ist das Wort „Naturspiritualität“ der diplomatische Weg, dem Begriff „Hexe“ innerhalb einer Diskussion aus dem Weg zu gehen. Dass das Wort jedoch mehr ist als nur eine hohle Phrase beweist ihr Text, in dem sie uns zeigen möchte, was hinter ihrer spirituellen Gesinnung steckt. Naturspiritualität als Lebensweg.

JamesVermont

JamesVermont lebt mit seiner Familie in Ebenthal in Kärnten in der Nähe von Klagenfurt Wörthersee. Er wurde im April des Jahres 1981 geboren, arbeitete 17 Jahre bei einem Mobilitätsunternehmen und begann ab 2002 sich für die spirituell-magische Gemeinschaft zu engagieren, indem er Events Organisierte. Seit Mai 2015 arbeitet er aktiv an der Zeitschrift "der Kessel", dessen Herausgeber er nun ist.

Webseite-URL: http://www.jamesvermont.at/

Kolumne: Berühmte letzte Worte – handle!

Der Weltuntergang war langweilig – so sagten viele anno 2012. Aber immer wenn es besonders ruhig ist, sollte man besonders wachsam sein – denn dann liegt bekanntlich etwas im Argen. Doch wie laut es seit dem Weltuntergang geworden ist, fällt niemanden mehr auf. Es hat ja keiner Zeit!

Kolumne: Berühmte letzte Worte – wachse

In keiner anderen Jahreszeit liegen Süße und Schmerz näher beisammen als im Spätsommer. Die Erinnerungen an das Schnitterfest, an dem man seinem geliebten Menschen die Hand reicht – oder sie ihm entzieht – sind noch frisch. Zu keinem Zeitpunkt kann der reflektierte Mensch besser überschauen, was zurück bleibt und was seinen Weg in die Zukunft findet.

Kolumne: Berühmte letzte Worte - verbinde

Die Nacht ist lau, aber trotzdem ist mir ein wenig kühl. Der Mond strahlt in seiner vollen Weiblichkeit und die Flammen des Lagerfeuers schlagen so hoch, als würden sie die Sterne küssen wollen.

Sandra Freia Streit

Sandra Freia Streit ist Hexe und Ásatrú und arbeitet freiberuflich als Tarotberaterin, Astrologin und Autorin.

Sandra Freia Streit ist Hexe und Ásatrú. Ihr Weg, den sie aufgrund einer Behinderung auf Rädern zurücklegt, ist seit Langem ein bunt gemixter. Seit ihrem 15. Lebensjahr beschäftigt sie sich aktiv mit Spiritualität, Magie und dem Heidentum in seinen verschiedenen Ausprägungen. Was zunächst als eine Art Hobby begann, wurde schließlich zum Lebensinhalt. Als Tarotberaterin und Astrologin hat sie ihre Berufung zum Beruf gemacht und mit ihrer weltlichen Ausbildung als Dipl. Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin verbunden.
Zusammen mit ihrem Mann, einem Hund, und zwei Katzen lebt sie auf dem Land, dort orakelt, hext und schamanisiert sie, liest in den Karten, den Sternen und der Natur, lauscht den Bäumen, dem Wind und dem Regen. Sie lebt vegan, liebt Tiere, lange Spaziergänge, Musik, Filme, Bücher und Geschichten.

Webseite-URL: http://www.freiastreit.de

Nachgefragt: Vergeltung für die Luchse

Darf ich Magie anwenden um Vergeltung zu üben? Was bedeutet das überhaupt und ist es angemessen, ja in manchen Fällen sogar notwendig, zu solchen Mitteln zu greifen um die Ma'at, das Gleichgewicht, wiederherzustellen? Oder ist es vielleicht verwerflich, Magie zu solchen Zwecken einzusetzen? Diesen Fragen soll im Interview mit Richard auf den Grund gegangen werden. Wir haben nachgefragt, was aus der Vergeltung der Luchse wurde.

Donate McIntosh

Dr. Donate Pahnke McIntosh ist Religionswissenschaftlerin, Körpertherapeutin und Leiterin des Selene-Instituts für Rituale in Bremen.

Webseite-URL: http://www.selene-institut.de

Verdandihilfe - Polytheistischer Beistand

Was tun, wenn du schwer oder sogar lebensbedrohlich erkrankt bist und spirituelle Unterstützung brauchst? Im Krankenhaus kommt der Pfarrer oder die Pastorin. Aber wie bekommst du Hilfe aus dem paganen / naturreligiösen Bereich?

Siat

Siat ist Betreiberin des PanPagan-Forums.

Siat erblickte in einer schneestürmischen Nacht in der Billestadt Bergedorf bei Hamburg das Licht der Welt. Hier hielt es sie jedoch nicht lange. Die sie begleitenden Winde des Lebens wehten sie von den Billeufern des Nordens hinunter zu den Gestaden der Emmer, von wo sie ein goldener Drache schließlich in seine Höhle am Ufer der Rednitz lockte, die durch das fränkischen Fürth fließt. An seiner Seite fand sie nun den stillen Hafen, der ihr die Zeit gab, sich mit den Dingen zu beschäftigen, die ihr wirklich wichtig waren.
Und so folgt sie hier nun ihrer Bestimmung des Heilens, Helfens und Lehrens, währen sie in stillen Stunden von den Musen geküsst und zum Schreiben animiert wird.
Gelegentlich kann man sie auch in ihrem Garten beobachten, wo sie den Gesängen und Märchen der Erde und ihrer Bewohner lauscht, oder den Melodien, die aus der sternenübersäten Weite des Himmels dringen.

Webseite-URL: http://www.panpagan.com/

Humor: Die Enzyklopädie der esoterischen Thierwelt

Das Internet. Unendliche Weiten und Heimat der vielfältigsten Lebensformen und Kreaturen. Eine dieser vielen Welten sind die Diskussionsforen von esoterisch, (neu)heidnisch, magisch oder okkult interessierten Wesenheiten, die in diesem Universum eine ganz eigene Spezies darstellen. Diese reichblühende Heimat wurde von furchtlosen Forschern erstmals dokumentiert.

Tessa

Tessa wandelt seit ihrem 14. Lebensjahr auf dem alten Pfad. 2008 wurde sie Mutter einer zauberhaften Tochter und stellt sich seitdem der Herausforderung, die heidnischen Traditionen im ganz normalen Alltag zu leben. Mittlerweile ist auch das Interesse Siebenjährigen an Glaube, Religion, Gott und Mutter Erde erwacht und stellt die 33-jährige vor etliche, teilweise sehr amüsante Momente und Fragestellungen.

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Kolumne: Von Chaos bis Kommerz: Reifephase

Es war der Stress, der die letzten Monate meinen Alltag beherrschte. Außerplanmäßige Termine und eine Vielzahl an Briefen und Telefonaten verhinderten, dass ich meiner Familie, dem Haushalt oder gar Freunden gerecht werden konnte. An heidnische Aktivitäten war gar nicht mehr zu denken. Trotzdem fühlte ich mich der Natur so nah, wie schon lange nicht mehr. Ich hatte unbewusst ein Ritual in meinen Alltag integriert, welches mich jeden Tag mit der Natur verband.

Kolumne: Von Chaos bis Kommerz - Auftakt

Jul, Weihnachten und Silvester – sie waren dieses Jahr ein Kampf. Der Drang nach Perfektion setzte mich derart unter Druck, dass ich schon kurz vor Heilig Abend keine Kraft und Energie mehr hatte, das Fest für uns so zu gestalten, wie ich es mir vorgestellt habe. Eine märchenhafte Zeit, wie ich sie aus meiner Kindheit in Erinnerung habe. Erinnerungen, die ich auch für meine Tochter möchte. Meine Mutter meinte, es sei Quatsch, dass alles immer perfekt gewesen sei, ich würde das verklären.

Kolumne: Von Chaos bis Kommerz - Wandel

Noch wenige Tage bis Samhain und obwohl ich dieses Jahr spät dran bin, merke ich wieder, wie die Energien nach mir greifen. Alter Ballast will aus dem Leben verbannt werden, um Platz zu schaffen. Für neue Ideen, Projekte, Ziele. Bis Neujahr werde ich die Zeit nutzen, diese Ideen in konkrete Vorhaben umzusetzen. Mein wichtigstes Ziel: meine siebenjährige Tochter mehr in meine heidnische Welt einzubinden.

Abgeneth

Abgeneth ist Studentin und selbstständige Lektorin und Korrektorin, die sich gelegentlich auch im Schreiben von Artikeln und Science-Fiction versucht.

Abgeneth ist stolze Mutter einer quirligen kleinen Tochter. Sie war schon mehr ein Jahrzehnt eine Hexe, ehe sie 2010 in Wicca initiiert wurde. Auch als spiritueller Mensch behält sie die Füße gern auf dem Boden der Realität und hat trotz aller Magie ein wissenschaftlich geprägtes Weltbild. Was vordergründig nach einem Widerspruch aussieht, trifft sich ihrer Erfahrung nach da, wo der theoretische in den praktischen Teil der Psychologie übergeht: Was ist ein Zauber auch anderes als die gezielte Nutzbarmachung des Placebo-Effektes, gewürzt mit ein wenig göttlichem Segen?

Zu ihren großen Leidenschaften gehört das kreative Kochen. Als sie einige Jahre in einer langweiligen und unterfordernden Arbeitssituation verbringen musste, hat sie sich abends und am Wochenende in der Küche die Erfolgserlebnisse verschafft, die ihr tagtäglich gefehlt haben. Aus ihrer reichen Erfahrung kann sie jetzt für ihre Kolumne schöpfen.

Wenn sie neben ihrem Studium, ihrer Arbeit als selbstständiger Lektorin und allem anderen die Muße dazu findet, schreibt sie gern Science-Fiction, hat auf diesem Gebiet aber noch nichts veröffentlicht.

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Rezept: Zauberbrötchen

Mehl, etwas Salz, etwas Hefe, vielleicht ein paar Kräuter - mit einfachen Zutaten, die sich in fast jedem Vorratsschrank finden, lässt sich besondere Magie wirken.

Rezeptkolumne: Herbstliche Polenta- Blätter

Der nächste Herbst kommt gewiss, die Ernte ist in vollem Gange. Sattgelbe Herbstblätter mit entzündungshemmendem Kurkuma stimmen uns auf die dunkle Jahreshälfte ein und helfen uns über die erste Herbsterkältung hinweg.

Rezeptkolumne: Sonnenwirbel

Sonnengelbe Wirbel aus Biskuit, gefüllt mit cremigem Frischkäse und den ersten Kräutern des Frühlings - so kann die helle Jahreshälfte kommen!

Ydalir Ullrsson

Martin Hallerbach MSc alias Ydalir Ullrsson (im allgemeinen einfach Ydalir) hat die Ausbildung zum Geistheiler bei Jürgen Bongardt im Institut für spirituelle Heilkunst in Rheinbach durchlaufen.
Seine große Liebe zur Natur, das Verständnis von der Verbundenheit mit ihr und allen Wesen, sowie seine spezielle Form der Spiritualität fließen in Ydalirs Seminare und persönlichen Begleitungen mit ein.
Seit 2002 erforscht er die Runen, 2003 entdeckte er das Bogenschießen für sich. Es bedeutet Meditation, Selbstversenkung und körperliche, sowie seelische Entspannung für ihn.
Anfang 2015 gründete Ydalir Das Seminarzentrum Terra Silva aus dem Gedanken heraus, hier einen Ort zu schaffen, an dem Menschen sich begegnen können. Um hier Neues zu lernen, sich austauschen oder einfach nur die Seele baumeln lassen.
Sein Beruf als Technischer Redakteur bringt ihn auch der journalistischen Arbeit nahe.

Webseite-URL: http://https://www.facebook.com/ydalir.ullrsson

Musik: Das Pagan Piper Project – Panta Rhei

Herb Sinus und Ydalir im Gespräch über das Pagan Piper Project und das Fließen und Wechseln der Zeit im Sinne der antiken griechischen Philosophie.

Musiker*innen im Interview: Waldkauz

Der Waldkauz ist ein sehr mystischer Vogel. Sein Schrei ‚Kiwitt!’ wurde im Mittelalter als ‚Komm mit!’ verstanden, was auch der Titel der ersten CD der Band Waldkauz ist. Sie wollen ihre Fans in den Wald mitnehmen, die Tore zur Anderswelt aufstoßen und mit den Elfen ein Fest feiern.

Musiker*innen im Interview: Waldtraene

Waldtraene, das ist heidnische Liederkunst aus dem Harz. Künstler*innen wie „Carved in Stone“, Forseti und Wardruna haben sie inspiriert und seit 2009 erzählen sie in ihren Liedern von längst vergangenen Zeit und unsterblichen Helden. Tief depressive Bäume finden man allerdings nicht.

Serafia Serafim

Serafia Serafin ist Autorin des Blogs „Hexenhag“ und Teil des Teams der Magie-Com, einem Forum für Magieinteressierte.

Serafia Serafins größte Leidenschaft war lange Zeit das Anzweifeln und Hinterfragen aller Glaubenssätze. Dabei war ihr Motto „nur das, was du selbst erlebst, kann als wahr bezeichnet werden“. Vielleicht lag diese Einstellung an ihrem Elternhaus: Ihr Vater ist Naturwissenschaftler, ihre Mutter ist Buchhalterin. Durch die Erfindung des Internets hatte Serafia Serafin die Chance, sich davon zu überzeugen, dass es Menschen gab, die verrückt genug sind, an Magie zu glauben. So wurde sie mit dem Teil in ihr selbst konfrontiert, der sich genau danach sehnte. Und da in ihren Augen nichts über eigene Erfahrungen geht, war es klar, dass sie sich mit praktischer Magie beschäftigen musste. Ein glücklicher Zufall führte sie 2005 zu ihrer ersten Lehrerin, der Besitzerin eines Geschäftes für magisch Interessierte, der heute leider nicht mehr existiert. Weitere Kontakte, regelmäßige Rituale und Arbeitsgruppen folgten. Heute arbeitet Serafia Serafin vor allem allein.

Webseite-URL: http://whitchesspot.blogspot.de/

Nackt auf dem Bahnhofsklo

Athame, Pentakel, Schattenbuch und Zauberstab. Hexen und andere Magiepraktizierende können einen Koffer mit ihren Utensilien füllen. Geht es auch ohne sie? Die Fortgeschrittenen in der Magie bestehen darauf, dass sich alles auch nackt auf dem Bahnhofsklo verwirklichen lassen muss. Ob das wirklich so einfach ist, hat die Autorin persönlich erforscht.

Florian Schlie

Florian Schlie ist Hexer, Polytheist, Torchbearer im Covenant of Hekate.

Florian Schlie ist ein natürlicher Hexer und animistischer Polytheist. Er ist besonders auf den Kreuzwegen zu finden, an denen sich verschiedene magische und spirituelle Pfade treffen; er ist Torchbearer (Fackelträger) im Covenant of Hekate, ist in seinen persönlichen Praktiken sehr inspiriert von der traditionellen Hexerei, Hedge Witchcraft, der Hexen-Folklore und volksmagischen Praktiken, außerdem auch beeinflusst von den magischen und religiösen Praktiken der griechisch-römischen Antike. Er lebt im verwunschenen Weserbergland und veranstaltet dort offene Rituale zu Ehren der Göttin Hekate.

Er ist sehr naturverbunden, liebt ausgiebige Spaziergänge durch die Landschaft, verbindet sich mit den vielen kleinen und großen Kraftorten, die seine Heimat zu bieten hat, und mischt in seiner Hexenküche gerne Rezepturen an für Öle, Räucherwerk, Salben, Tränke und andere Kuriositäten aus dem Hexenkessel.

Webseite-URL: http://www.hexen-kunst.net

Ritual: Heilige Flamme und Opfermahl

An manchen Orten in der Natur fühlt man sich auf seltsame Weise beobachtet. Wenn du so einen Ort kennst, dann könntest du dich mit dem folgenden Ritual bei ebendiesen Naturgeistern gut stellen. Mit gutem Essen und Trinken in dem richtigen Licht beginnen oft die besten Freundschaften.

Ritual: Dornenschutz

Dieser Zauber erschafft eine astrale Hecke um dein Heim, um dieses zu schützen. Denk nur an die Dornenhecke in dem Märchen Dornröschen! Der Zauber der bösen Fee trennte ein ganzes Königreich vom Rest der Welt ab! Auf ähnliche Weise kannst du mit diesem Zauber dein Heim vor allen negativen Einflüssen abgrenzen, aber ebenso offen lassen für die Segnungen der Anderswelt.

Ritual: Honigglas-Zauber

Florian stellt euch ein einfaches, aber sehr effektives Rezept vor, um mit unguten Zeitgenossen in einer positiven Weise umzugehen. Süßer Honig und Sonne sind die Hauptbestandteile.

Edie Calie

Edie Calie ist Autorin, Journalistin und Magierin.

Edie Calie lebt und arbeitet in Wien. Die Journalistin und freie Autorin schreibt über zweifelhafte psychische Zustände und wirkliche Welten abseits der Realität. Die praktizierende Chaosmagierin glaubt möglicherweise nicht an die Existenz einer absoluten Wahrheit und entscheidet sich lieber für die Legende. Ein Augenzwinkern darf dabei natürlich nicht fehlen, schließlich lebt sie nach dem Motto: „Ich lache über das, was ich ernst nehme und nehme ernst, über was ich lache.“ In ihren Musikvideos und Texten verweist sie auf Magie und Okkultismus, damit die Leserinnen und Lesern, je nach Wissensstand, ihre eigene Geschichte kreieren und sich selbst auf den Weg begeben. Ihr Erstlingsroman „3 a.m.‟ erschien im Verlag Edition Roter Drache.

Webseite-URL:

Die anderen und die andere Seite

Sind die anderen wirklich die Hölle, wie Sartre es behauptet? Und ist das Individuum dann der Himmel? Ausgehend von Sartres Zitat „Die Hölle, das sind die anderen‟ wird in dem Artikel die persönliche, innere Hölle erforscht. Der Weg dorthin führt über den linkshändigen Pfad, den der anderen Seite. Die Begegnungen und Erfahrungen bündeln sich am Ende zur Erkenntnis, wer oder was einem im schwarzen Labyrinth behilflich sein kann.

Elena Era Lichtl

Era ist seit etwa 20 Jahren freifliegende Heidin, Gefährtin, Mutter, gelernte Veranstaltungstechnikerin, Studentin, Autorin und frisch spirituell selbständig.

Era ist seit etwa 20 Jahren freifliegende Heidin, Gefährtin eines Katholiken, Mama, gelernte Veranstaltungstechnikerin, Studentin, Autorin und frisch spirituell selbständig. Ihre erste Kurzgeschichte Reise ins Licht erschien 2004 in der Anthologie Noch einmal Leben vor dem Sterben (Edition Ponte Novu). Weitere Bücher, besonders aus den Bereichen Fantasy und Sci-Fi, sind in Vorbereitung.

Im Sternzeichen Fische, Azendent Löwe geboren sind Feuer und Wasser bei Era Programm: emotional, temperamentvoll und vielseitig interessiert; an Magie und Religionen, Philosophie und Träumen, Kulturen und Sprachen, Wissenschaft und Energien, Natur und Kunst, Frequenzen und Musik, Segeln und Skifahren, Martial Arts und Tanzen, Bogenschießen und Pilgern, vergangenen Lektionen und Neuem, Selbstentwicklung und Menschen, guten respektvollen Diskussionen, Geschichten und allem, was Freude macht. Das Vereinen von Gegensätzen – auch scheinbar unvereinbaren – ist ihre Lieblingsherausforderung.

Webseite-URL: http://www.lichtl.org

Der Weg hinter die Karten

Welche Antworten finden wir in den Bildern? Wie tief können wir in deren Deutungsebenen vordringen? Was erwartet uns hinter den Karten? Wie finden wir den Weg dorthin? Wie den Mut, uns ganz auf Intuition und übersinnliche Wahrnehmung einzulassen? Einige Anregungen für intuitives Kartenlegen und spielerischen Umgang mit unseren eigenen Fähigkeiten.

Voenix

Voenix ist Autor, Mythenkenner und freischaffender Künstler.

Als Maler, Mythenkenner und Autor diverser Bücher lebt er als freischaffender Künstler in Hessen. Frei nach dem Motto: „Nicht Einzelner sondern Drama ist der Mensch, und Drama ist die Welt der Mythen“, gilt sein Hauptinteressengebiet den Mythologien des Abendlandes, die er seit über 30 Jahren auf künstlerischer und seit gut 20 Jahren auf schriftstellerischer Ebene bereist. Da Bilder die Sprache der Seele sind, bedient er sich bewusst ihrer Kräfte, um durch sie den Kontakt zu unserem verschütteten Ahnenwissen zu vermitteln, neu zu beleben, und dieses, unserer heutigen Zeit angemessen, weiterzugeben. Seinen Glauben und Selbstausdruck findet er im schamanischen Weltbild, das einer aus der Natur gewachsenen und Jahrtausende alten Spiritualität folgt. Zeitweise ist er schamanisch tätig, veranstaltet Heilkreise und kann als Ritualleiter für Zeremonien wie z.B. Eheleite oder Jugendweihen angesprochen werden. Seit 2012 setzt er sich für die Belange von Heiden ein, um deren Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu fördern.

Webseite-URL: http://www.voenix.de

Rufhorn: Heiden-TV

Im Januar 2014 wurde mit Heiden-TV ein Projekt ins Leben gerufen, dass sich die Aufgabe gestellt hat, „Dokumentationen, Reportagen und Interviews zur Thematik der vorchristlichen Kulte Europas in moderner Zeit“ in den passenden Medien zu verbreiten.

Raphael S. Toteles

Raphael lebt ein bewegtes Leben und genießt jede Minute. Selbst Ärger und Mitmenschen können seine Laune kaum trüben. Er betrachtet es als ein unfassbares Privileg, gerade jetzt zu leben, und kann nicht oft genug erwähnen, wie wichtig seine Familie für sein Heil ist. Gleichzeitig ist er Autor des einzig wahren Hexenblogs und kann soziale Netzwerke nicht leiden. Ein Mann voller Widersprüche, aber ich mag ihn. Motto: Bunt ist das Dasein, die Zeit fliegt vorbei und bald ist alles vorüber, also nutze jeden Tag, als wäre es der letzte.

Webseite-URL: https://hexenweblog.de

Mensch, wie die Zeit vergeht ...

Das Leben ist ein Geschenk, so sagt man. Die Zeit ist es ebenso. Aber woher kommen diese Geschenke? Schenken wir sie uns am Ende selbst, wenn wir Leben schenken? Was passiert, wenn unsere Nachkommen uns genau diese Fragen stellen?

Ich bin Dorn

Das gespaltene Verhältnis eines Mannes zu seiner Vergangenheit und seinem neuen, durchorganisierten Leben als Familienvater. Jeder Mensch hat seine Geheimnisse und Abwehrmechanismen. Die Herausforderung besteht darin, diese in den Griff zu bekommen und zur rechten Zeit das richtige Mittel zu wählen. Denn Dornen sind Waffen. Sie verletzen den Feind, aber manchmal auch uns selbst.

Syba Sukkub

Syba Sukkub studierte Kommunikationswissenschaft, arbeitete als Artistin mit Tanz und Feuer, ist Hypnotiseurin aus Leidenschaft und tritt seit 1990 als Wahrsagerin auf.

Syba Sukkub studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation und befasst sich immer noch mit der Frage, wie wirklich die wirkliche Wirklichkeit wirklich ist. Als Artistin arbeitete sie mit Tanz und Feuer, wobei sie feststellte, dass dies zum Ende des letzten und Anfang dieses Jahrtausends anscheinend keinen ordentlichen Berufsweg darstellt. Sie befasst sich mit Schamanismus und Kunst, also Magie, „der Kunst“ bzw. der magischen Kunst. Und wurde schließlich initiiert in die Chaosmagie. Diese ermöglichte ihr, ihre spirituelle Odyssee (Animismus, Christentum, Atheismus, Buddhismus, Daoismus) als absichtsvolle Reise fortzusetzen: Daoismus, Dies & Das, Dadaismus, Surrealismus, Satanismus, Voodoo, ein bisschen Hinduismus ...
Die bekennende Animistin absolvierte eine Ausbildung in klinischer Hypnose, die viel Spaß machte und die fehlende Verbindung zwischen Schamanismus und Kommunikationswissenschaft herstellte. Seit 1990 tritt sie als Wahrsagerin auf.

Webseite-URL: http://www.syba-s.de

Mammon

Sollte man sich mit Geistern befassen, in diesem Jahrhundert, im christlich geprägten und ach-so-aufgeklärten Abendland? Man sollte. Es gibt Veränderungen in der spirituellen Ökologie; die Heinzelmännchen scheinen ausgestorben, dagegen besiedeln Fetische jeden Haushalt. Die Grimoires sind nicht auf dem neuesten Stand. Doch die Geister sind nach wie vor um uns, wir begegnen ihnen tagtäglich, sie wirken auf uns. Gerade Mammon, dem Herrscher der Welt, kann man sich wohl kaum entziehen.

Richard Bartsch

Richard Bartsch ist Bildhauer und Geomant und versteht sich als integraler Künstler.

Richard Bartsch las als erstes Buch die Bibel. Und später immer wieder. Lange Jahre verwendete er darauf „die eine Wahrheit hinter Allem“ zu suchen. Es war, als gäbe es für ihn nur diese eine Aufgabe. Und so wurde diese Suche zum Sinn. Schließlich begriff er sich, wie so viele, als Suchender, und so wurde auch ihm kein krisenfreies Leben geschenkt. Krisen jedoch lernte Bartsch als Durchgänge, Initiationen und Reifungschancen zu verstehen. Heute sieht er sich als Findender. „Das Glück ist uns geschenkt, jeden Tag aufs Neue. Es liegt oft direkt vor unseren Füßen“. Und so tut er was er ist. Als Integraler Künstler bringt er Archetypen und Kräfte zum Sprechen. Sein Anliegen ist es, Verdrängtes, in den Schatten Gesunkenes unserer Seele durch seine Kunst sicht- und begreifbar zu machen, um so zu einer lebensbereichernden Integration beizutragen.

Webseite-URL: http://www.rich-heart.net

Der Grüne Mann - der Entstehungs- prozess einer Skulptur im naturspirituellen Kontext

Der Grüne Mann ist in naturreligiösen Kreisen ein bekanntes Motiv. Der Bildhauer und Geomant Richard Bartsch erzählt uns die Geschichte zu seinem Werk, und was ihn ganz persönlich dazu inspiriert hat. Begleitet von den Bildern der verschiedenen Arbeitsschritte.

Sabine Eilmsteiner

Sabine arbeitet als Neue Selbständige mit dem Schwerpunkt Seminartätigkeit.

Mit heilkundigen Frauen und Männern in der Ahnenreihe, denen Hellsicht und Träume geschenkt sind, setzt Sabine Eilmsteiner eine Tradition fort. Es ist der Wacholder (Machandelbaum), der sie an ihrem Wohnort im mitunter rauen Mühlviertel begleitet – ein Mittler zwischen den Welten, gleichsam der Zaunreiterin, der Hagazussa. Ob Sabine, die in ihrer Region als Kräuterhexe bekannt ist, Menschen spirituell berät oder in die Zauberwelt der Natur mit all ihren Geschichten, Aromen und Düften entführt. Als gelernte Krankenschwester kam der Ruf ihres Seelenweges erst relativ spät – mit etwa 30 Jahren – dafür umso einschneidender. Wie ein Phönix aus der Asche durfte sie neu geboren werden und folgt nun den Fügungen und Zeichen wie ein Kind den Glühwürmchen der Nacht ...

Webseite-URL: http://www.sabinekraeuterhexe.wix.com/machandelbaum

Waldgeheimnisse - September: In die Haseln gehen

Der September lockt mit seiner Pilzfülle und obgleich Parasol und Co. auf unseren Tellern landen, gibt es noch viele Geheimnisse um die Früchte des Waldes. Steinerne Kraftplätze sorgen für Rätsel und lassen Raum für unser Fühlen und der Haselstrauch verführt zu erotischen Gedanken. Geheimnisvoller Herbstwald, der einlädt erforscht zu werden.

Waldgeheimnisse - August: Im Wispern der Birke

Rund um Lughnasadh – das Schnitterfest zum Augustvollmond, wenn die Getreidefelder leer geerntet und die Wälder voll Fülle auf uns warten. Es ist die Zeit der Pilze und Beeren – die Zeit der höherschlagenden Sammlerherzen – in der wir, süchtig geworden, selbst bei der Autofahrt Ausschau nach Rotkappen und Parasolen halten müssen.

Waldgeheimnisse - Juli: Im Schatten der Eiche

Die Motivation reicht bis zur Hängematte - oder in den Schatten einer Eichenkrone. Die Zeit im Büro scheint sich zu ziehen, die Sehnsucht nach See und Fluss zerrt an der Seele. Pech, wenn das Gewitter vor einem dort ist. Glück, wenn man noch im Regen tanzen kann.

Poeta Immortalis

Poeta Immortalis ist ein vielfältiger Schamagier und Kemetist aus Leipzig.

Mit unendlichen Fragen und Erinnerungen aus früheren Leben kam Poeta Immortalis wieder auf diese Welt. Doch nicht nur als Wortweber, sondern auch als Künstler, paganer Exorzist, Schamane und Kemet (öägyptischer Rekonstruktionist) ist der Multiavantgardist aus Mitteldeutschland bekannt. Bis heute forscht und lernt er jenseits der Grenzen von Zeit und Raum, zwischen Diesseits und Jenseits. Seine verborgenen Wege führten ihn bald überall hin, von der westlichen Magie über germanischen Neopaganismus, Core-Schamanismus bis hin zu Kemetismus. Die Studien der Kunstgeschichte und Archäologie lieferten ihm das nötige Handwerkszeug und Wissen, um alte Kulte voller Weisheit wieder lebendig werden zu lassen. Erfahrungen jenseits jeder alltäglichen Vorstellung, einhergehend mit zahlreichen Metamorphosen, führten ihn zurück zu den Ursprüngen der Magie, zum Einklang mit der Natur, dem Equilibrium.

Webseite-URL: http://nebel-all-raunen.blogspot.de/

Wie Heh die Jahresrispe hält - Zeit im Alten Ägypten

Heutzutage kommt es oft auf die Sekunde an. Viele Menschen stellen sich Zeit als eine feste Linie mit Start und Ziel vor. Und dazwischen wird in Akkordarbeit geboren, gelernt, geschuftet, gelebt und gestorben. Für die Alten Ägypter war der Fokus im Leben ein ganz anderer, bestimmt von mysteriösen Herrschern, mit ein paar hübschen Schleifen und einem offenen Ende.

Ewige Symbole

Sind wir immer noch Teil eines größeren Ganzen? Der Mensch grenzt sich, gerade in seiner Kommunikation, von allen anderen Lebewesen der Erde deutlich ab. Er hat Kunst und Künstlichkeit erlernt, doch damit noch viel mehr verloren. Wie können wir heute noch in der Ursprache der Natur kommunizieren?

Marina Sosseh

Marina Sosseh ist Autorin, Künstlerin und Lehrerin.

Marina Sosseh wurde 1966 in Hannover geboren. Studium der Germanistik, Geschichte und Soziologie. Abschluss als Magistra mit einer Arbeit zu „Faust II“ und Ngugi wa Thiong’os Roman „Verbrannte Blüten“. Dabei zeigte sich schnell, dass die vergleichende Beschäftigung mit afrikanischer Kultur und deutscher Geistesgeschichte nicht auf die universitäre Abschlussarbeit beschränkt bleiben sollte, sondern sie noch noch zwei weitere Jahrzehnte beschäftigen würde. Marina Sosseh lernte dabei nicht nur den westafrikanischen Tanz, sondern auch die Orishas kennen. Der Kontakt mit ihnen ermöglichte ihr die Entwicklung eines eigenen künstlerischen Portefeuilles (Shamanic Art Coaching) und ließ sie, nachdem sie die exotischen Spiegelungen überwunden hatte, zurück zu ihren eigenen Wurzeln finden. Es folgten – bis heute – umfangreiche philosophisch-schamanisch-okkulte Auseinandersetzungen mit den germanischen neun Welten, die für sie eine faszinierende Landkarte bilden, die künstlerisch bereist und bewandert werden will. Wer sie dabei begleiten möchte, ist eingeladen ihren Blog www.mamiwata.de oder ihre Homepage www.no-mads.de zu besuchen.

Webseite-URL: http://www.no-mads.de

Schamanistisches Pilgern und mythologisches Wandern

Wandern kann so viel mehr sein als eine sportliche Betätigung an der frischen Luft. Es kann zu einer spirituellen Erfahrung werden, die dir nicht nur neue Zugänge zu Landschaften und Orten verschafft, sondern dir auch tiefgreifende spirituelle Erlebnisse ermöglicht. Wenn man die ausgeschilderten Pilgerwege und die ausgetretenen Bahnen des Denkens verlässt, entfaltet sich die sonst so nüchterne Landkarte des Alltags zu einem magischen Atlas deines Selbst.

Neptuna Shadowblade

Neptuna ist Religions- und Kommunikationswissenschafterlin, Bloggerin, Autorin und stets auf der Suche nach Schönheit und Inspiration.

Neptuna Shadowblade ist Religionswissenschaftlerin, Studentin der Kultur- und Kommunikationswissenschaften und lebt zurzeit in Mexiko Stadt, weit weg von ihrer deutschen Heimat. Immer auf der Suche nach Schönheit in der Natur, in Menschen, Begegnungen, Worten, Bildern und Bewegungen versucht sie, wundervolle Momente einzufangen und in Wortegeflechte zu weben. Inspiration findet sie vor allem in den tausend Facetten von Mutter Natur, doch auch in Kampfkunst und Tribal Fusion Bellydance. Wenn sie nicht gerade in ihren Büchern vergraben studiert oder Untericht plant, findet man Neptuna meistens im Wald – Ninjutsu trainierend, am Lagerfeuer den Geschichten des Waldes lauschend oder auf Bäume kletternd – oder hin und wieder durch die Welt reisend, die Gedanken in den Wolken, die Füße tief in der Heimaterde verwurzelt.

Webseite-URL: http://weltwaertsblogmexico.wordpress.com/

Reise: Der Baum des Lebens in Mexiko

Zurück zu den Wurzeln, abseits vom typischen Stress der Postmoderne – zwischen Internet und blitzschneller Kommunikation, Unstetigkeit und dem erdrückenden Grau der Großstadt – lädt der Baum von Tule zum Sich-(wieder)finden ein. Eine Reise zum Baum des Lebens mitten in Mexiko.

Curtis Nike

Curtis Nike tanzt auf der Hecke und ist Religionswissenschaftlerin, psychologische Lebensberaterin, Tarotanalytikerin, Autorin, Graphikerin und Weltenbummlerin, die es Mitte der 90er Jahre nach Berlin verschlug.

Curtis Nike, geboren 1970 in Essen, Religionswissenschaftlerin, psychologische Lebensberaterin, Tarotanalytikerin, Autorin, Graphikerin und Weltenbummlerin, die es Mitte der 90er Jahre nach Berlin verschlug.
Schon als Kind verbunden mit der Mythologie der Ahnen, verschlang sie in den prägenden Jahren ihrer Jugend alles über Mythen, Legenden und Tarot.
Curtis Nike ist Schülerin der Katzen, Krähen, Feen und Elfen und aller Kreaturen, die eine Geschichte zu berichten wissen. Sie ist Sammlerin von mythischen Erinnerungen und Erschafferin von allerlei kreativen Objekten.
Was gibt es sonst noch über sie zu sagen?
Da lohnt ein Blick nach www.curtisnikeverlag.de

Webseite-URL: http://https://www.facebook.com/CurtisWelten/

Künstlerinnen im Interview: Artedea

Artedea ist Persönlichkeitstrainerin, Organisatorin, Feministin und Künstlerin. Ziel ihrer Göttinnenkunst ist es, einen Pfad zu den Wurzeln der Göttin freizulegen und damit auch einen Pfad zu den Wurzeln der Frau selbst. Man könnte sagen: In ihren Bildern werden mit Farben und Pinselstrichen patriarchische Ketten gesprengt und veraltete Grenzstrukturen aufgelöst.

Musik: Von einer, die auszog, um Lieder zu fangen

Peti Songcatcher ist die „Frau Grimm“ der spirituellen Musik. Sie reist um die Welt und sammelt Lieder, die auf „zauberhaften Veranstaltungen“ gesungen werden. Sie ist ein Beispiel dafür, wie weltumspannend die spirituelle Bewegung ist und bringt gleichzeitig die einzelnen Gruppen näher zusammen. Curtis Nike hat sich näher mit ihrer Arbeit befasst.

Poesie: Hagazussa

Es zirkuliert Magie.

Sophie Lydia Noack

Lydia ist eigentlich Schneiderin mit Design- und Filmambitionen, fand spät zum Schamanismus und hat mangels Lehrmeistern einfach von Göttern, Geistern und allen anderen gelernt.

Eigentlich hatte Lydia, für ihre Freunde Lucy, eine behütete Kindheit im Schatten des Berliner Fernsehturms. Mit Magie in ihren verschiedenen Formen begann sie erst in ihren Zwanzigern zu experimentieren:
Eine Weile versuchte sie es mit der Ritualmagie und arbeitete auch chaosmagisch. Nach einem Runenseminar mit dem Zirkel Wardarad e.V. rollte sich dann allerdings einiges auf, und nach einem konfusen und stürmischen Jahr, in dem diverse Nordische Götter die eine oder andere Rolle spielte, kann sie heute aus dem Stand auf Reisen gehen und mit Geistern Umgang treiben und nutzt die Gelegenheit, von den Erfahrungen, die sie dabei macht, zu berichten. Ihre allgemeine Richtlinie für das Reisen ist, dass man am Ende der Reise selten vorfindet, was man erwartet hat. Und dass das eine tolle Sache ist.

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JotunGirls Kapitel 4: Grid – Worauf du dich verlassen kannst

Ohne Begierde gibt es kein Streben. Im Streben nach Wachstum – im Leben selbst – werden wir zu Brüdern und Schwerstern. Das lehrt uns Grid. Wir folgen den sich verzweigenden Wurzeln zu den Quellen allen Lebens und aller Information. Denn das ist die Magie dieser Riesin: Sie lehrt die Kunst des Wurzelns.

JotunGirls – Kapitel 3: Der bittere Tanz mit Eli

Die letzte Schlacht um Asgard war geschlagen und ich stand allein am Felde – da kam sie auf mich zu. Sie selbst war ohne Alter in ihrer Gestalt als Kinderfrau mit schneeweißem Haar und goldenen Augen. Ich wusste, wer sie war, als sie meine Hand berührte: Der Wald um uns wurde morsch und das Laub am Boden wurde zu Humus. Sie war die Riesin Eli, das Alter selbst, und durch sie erkannte ich, wer ich bin.

Kolumne JotunGirls Kapitel 2: Alles neu macht der Mai

Lucy besucht die faszinierenden Riesinnen der Nordischen Mythologie. Diesmal präsentiert sich ihr Gerda als Hüterin der Schöpfungskraft und als Frau die ihren ganz eigenem Kopf hat.

Krallentanz

Karin Röhlig ist u.a. Märchenerzählerin und Autorin – und ganzheitliche Gesundheitsberaterin mit Schwerpunkt auf Traditionelle Abendländische Medizin und Heilpflanzenkunde.

Ich war, ich bin das Blatt im Wind, ein Wortspielball-Gedankenkind...
Krallentanz trägt tausend und einen Namen. Weil sie aus mindestens ebenso vielen Interessen,
Sehnsüchten, Träumen besteht. So ist das eben mit Künstlern. Alle ein bisschen... ver-rückt!
Ich freue mich sehr, euch mit meiner ganz ureigenen S-ICH-t bekanntmachen zu dürfen; ich
träume davon, euch zu entführen, Emotionen wachzurufen, Bilder in eure Köpfe zu zaubern.

Grab die Krallen in den Boden, riech den Duft von warmer Haut
Lass die langen Haare fliegen, ruf den Wind, dem Du vertraust
Spreize lautlos deine Flügel, sieh der Sonne ins Gesicht
Lass dem Sein die Lebenszügel, ergreif die Welt in Kindersicht

Die Welt braucht uns. Uns Hexen, Heiden, Zaunreiterinnen, Schamanen, Magier, Seherinnen,
Wissenschaftler auf dem Gebiet der tausendundein spirituellen Wege. Uns Grenzen-los-denkende. Uns Kesselrührer. Heyya!
Im ganz normalen Alltags-Chaos bin ich: Ich. Karin Röhlig. Geboren und aufgewachsen im
schönen Vogtland, zurzeit wohnhaft bei Bayreuth. Ich bin selbst und ständig: Ganzheitliche
Gesundheits- und Lebensberaterin. Heilpflanzenkundlerin. Fachberaterin für raditionelle
Abendländische Medizin. Kulturwissenschaftlerin. Mutter einer Räubertochter.
Märchenerzählerin. Autorin. Kampfsportlerin. Und, natürlich, Hagezusse. Eben: Eine Tochter der Göttin. Vollkommen - ver-rückt.

Webseite-URL: http://https://natuerlich-heilen-helfen.com

Der Alchemistische Wunderkessel #04 – Eine kätzerische Hexenleiter

Was wäre, wenn der Einstieg ins Land der Träume ganz einfach wäre und man den Traumbaum mit einer Leiter besteigen könnte, anstatt mühsam klettern zu müssen? Folge der kätzerischen Spur der Valeriana (Baldrian), und erfahre, was sie mit Baldr und Bastet zu tun hat. Vielleicht fängst Du ja dabei zu schnurren an?

Der Alchemistische Wunderkessel #03 - Zauberin Haselin

Drei Haselnüsse für jene, die vor lauter Asche ihre Macht nicht mehr erkennen... Die Hasel, diese fruchtbare Baum-Göttin, ist eine ganz besondere uralte Heilerin – nicht von ungefähr ist der Stab des Hermes, der Caduceus, aus ihrem Holz geschnitzt, denn wer das Fleisch der weißen Schlange isst, kann die Sprache der Tiere und Vögel verstehen. Und vielleicht auch mehr finden, als unsere fünf Sinne uns glauben machen wollen?

Kolumne: Der Alchemistische Wunderkessel - Die eiserne Nesseljungfrau

Erde mich! Eisen wehrt der Anderswelt. Das Metall, das den Geschmack unseres Blutes ausmacht, bringt uns dazu, in die materielle Welt zurückzukehren. Ebenso wie eine machtvolle Heilpflanze: Die brennende Nessel, Tochter des Schmiedes Heimdall, der die Regenbogenbrücke beschützt. Die Alchemie verbindet beides zu einem machtvollen, schützenden Magierpulver ...

Nick Farrell

Nick Farrell ist Herausgeber des „Hermetic Tablet“, eines vierteljährlich erscheinenden Magazins über Ritualmagie.

Nick Farrell wurde in Großbritannien geboren und ist in Neuseeland aufgewachsen. Seit seinem 4. Lebensjahr litt er immer wieder an Nachtschreck-Erlebnissen und sah dabei extrem angsteinflößende Dinge. Sie wirkten so real auf ihn, dass ihm klar wurde, dass es sich dabei nicht bloß um Träume handelte. Diese Visionen kamen immer wieder, bis er 17 war und er sich sein erstes Tarot-Deck kaufte. Dadurch kam er in Kontakt mit einem Ableger des Golden Dawn namens “Builders of the Adytum” wieder, dass ihn so faszinierte, dass er begann, alles zu lesen, was er zum Thema „Golden Dawn“ und Magie finden konnte.
Nick zog nach Hawkes Bay, wo er in Kontakt mit den früheren Mitgliedern des letzten bestehenden Golden-Dawn-Tempels „Whare Ra“ kam. Er schloss sich dem „Order of the Table Round“ an, einem Seitenzweig des mittlerweile nicht mehr bestehenden Whare-Ra-Tempels. Leiter des Ordens war Percy Wilkinson, der gemeinsam mit Jack Taylor die Initiationsformel des „Golden Dawn“ dem ursprünglichen Ritual hinzugefügt hatte. Percy und einige der anderen älteren Golden-Dawn-Adepten vermittelten Nick viele ihrer Ideen. Dieser war jedoch mehr an Dolores Ashcroft-Nowickis „Servants of the Light“-Schule interessiert, als am „Golden Dawn“. Deshalb zog Nick nach Großbritannien, um an den praktischen Aktivitäten der „Servants of the Light“ teilzunehmen, und wurde von David Goddard unterrichtet.

1997 besuchte Nick die Vereinigten Staaten, wo er einige Workshops hielt, seine Freundschaft mit Chic und Tabatha Cicero erneuerte und dem „Hermetischen Orden des Golden Dawn“ beitrat. Er durchlief den orthodoxen Golden-Dawn-Lehrplan der Ciceros vom Neophyten bis zum Z.A.M. und bestand erfolgreich sämtliche praktischen und theoretischen Prüfungen, die dieser Orden verlangte.

In dieser Zeit schrieb Nick sein erstes Buch, „Making Talismans“, das zu einem Klassiker der esoterischen Literatur geworden ist. Er zog nach Sofia in Bulgarien, wo er „Magical Pathworking“, „The Druidic Order of Pendragon“ (mit Colin Robertson), „Gathering the Magic“ und „Egyptian Shaman“ verfasste. Auch begann er mit dem Künstler Harry Wendlich und dessen Frau Nicola an einem Golden-Dawn -Tarot zu arbeiten.

2007 schrieb er seinen ersten Roman, „When a Tree Falls“, eine okkulte, von seinem schrägen, manchmal schwarzen Humor inspirierte Fantasygeschichte. Im Jahr 2008 zog er nach Rom, wo er zwei weitere Bücher über den Golden Dawn schrieb, „King over the Water“ und „Mathers' Last Secret“. Im selben Jahr gründete er den Magischen Orden der „Aurora Aurea“, eine traditionelle, auf den Prinzipien des Golden Dawn beruhende Ordensvereinigung, die weltweit mittlerweile fünf Tempel unterhält und erfolgreich Fernkurse anbietet.

2010 beschloss Nick, seinen Orden aus dem Egregor des Golden Dawn herauszulösen, damit er sich entsprechend seiner eigenen magischen Richtung entwickeln konnte. Zeitgleich begann der Orden, sich stärker auf Europa zu konzentrieren.

Webseite-URL: http://www.nickfarrell.it

Die wahre Chaosmagie: Chronos und die Erschaffung der Liebe

Nick Farrell analysierte auf der Suche nach magischen Formeln die Texte Hesiods. In der Theogonie beginnt die Reise vom Chaos über das Entstehen der Zeit hinüber in die Unvollkommenheit unserer eigenen Existenz. Wer mit den Herrschern des Chaos arbeiten will, muss sich jenseits von Zeit und Raum bewegen. In diesem Text geht es um Konzepte, Gefahren und gangbare Wege.

Zehn Gründe für das Sterben des öffentlichen Okkultismus

Das Ende des öffentlichen Okkultismus ist vorgezeichnet und selbst diejenigen, die sein Licht weiterhin leuchten lassen wollen, tun sich schwer die Stromrechnung dafür zu bezahlen. Ein Streifzug durch eine Welt im Wandel die an ihren zehn Stationen kein gutes Haar an der Gegenwart lässt und einen düsteren Ausblick wagt.

John Beckett

John Beckett ist Druide im OBOD und seit elf Jahren als Autor, Vortragender, Lehrer und Ritualleiter tätig. Er stammt aus Tennessee und lebt heute in Dallas, USA. Mit seinen Blog-beiträgen auf Patheos.com hat er sich auch in Europa einen guten Ruf erschrieben und seine Meinungen sind somit mehr als einen Blick über den Tellerrand wert.

Webseite-URL: http://patheos.com/blogs/johnbeckett/

Die dunkle Seite des Druidentums

Sind die Druiden von heute wirklich so freundlich und strahlend wie man es sich wünscht? Ihre Vorbilder von damals fochten wilde Schlachten auf Leben und Tod. Heute stehen die Druiden für Umweltschutz und Kunst. John Beckett wirft einen Blick auf die dunkle Seite Druidentums.

Philipp Schaab

Philipp Schaab ist Doktorand, Horrorgeschichtenschreiber, Lyriker und Überlebenskünstler.

Philipp Schaab wurde 1984 in einer beschaulichen Kleinstadt an der hessischen Bergstraße geboren und lebt heute irgendwo im sagenumwobenen Odenwald. Er entwickelte in seiner Jugend eine Vorliebe für unheimliche Geschichten und düstere Poesie. Mit 18 Jahren begann er zu schreiben. Seit 2006 veröffentlicht er seine Gedichte, Erzählungen, Kurzgeschichten und Essays in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften. Im Februar 2015 erschien mit „Gewitterdämmerung. Gedichte über Welt- und Sonnenuntergänge“ sein erster eigener Gedichtband beim Independent-Verlag Periplaneta aus Berlin. Der Erzählband „Der süße Duft der Kobralilie“ erschien im Mai 2016 beim selben Verlag.

Während seines Studiums (Religionswissenschaft, Mittlere und Neuere Geschichte, Geographie), das er in Heidelberg und Krakau absolvierte und mit dem Grad eines Magister Artium (M. A.) abschloss, sammelte er auch Erfahrungen als Redakteur der religionswissenschaftlichen Studentenzeitschrift „La Réwistance“. Unter dem Pseudonym „DerHerrSchädel“ veröffentlicht er Texte im Autorenforum www.kein-verlag.de. Über die radikale Rechte in Polen veröffentlichte er mehrere Artikel in der Zeitschrift „Der rechte Rand“. Momentan arbeitet er an seiner Dissertation, in der er sich mit neuheidnischen Bewegungen in Polen auseinander setzt.

Webseite-URL: http://https://gewitterdaemmerung.wordpress.com/

Viele Götter oder das All-Eine?

Götterkonzeptionen im gegenwärtigen slawischen Neuheidentum in Polen.

Im bislang katholisch dominierten Polen wächst das Interesse an der indigenen, vorchristlichen Religion der Slawen. Die Zahl der Verfechter des slawischen Neuheidentums, in Polen meist „Rodzimowierstwo“ (dt. indigener Glaube) genannt, nimmt seit Jahren zu. Den nur bruchstückhaft überlieferten Glauben zu definieren, fällt ihnen jedoch schwer.

Gedicht: Mythenrauschen

Kreisend um den Megalithen ...